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Andrea Lieberknecht - Lebenslauf / Pressestimmen

Lebenslauf

Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Soloflötistin zunächst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Nebenbei unterrichtete sie an den Musikhochschulen Köln und Hannover, bevor sie 2002 als Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen wurde.

Während Ihres Studiums bei Paul Meisen an der Musikhochschule in München gewann sie die internationalen Flötenwettbewerbe „Prager Frühling“ (1991) und Kobe/Japan (1993). Als Mitglied des Arcis Quintetts und im Duo mit ihrem Klavierpartner Jan Philip Schulze erhielt sie Preise beim ARD-Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, sowie bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Colmar, Tokio, Belgrad und Trapani.

Seitdem führt sie ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik. Als Mitglied des Arcis Quintetts, des Ensembles Chabot und des Trio Amédée, sowie mit dem Gaedetrio und dem Gitarristen Frank Bungarten musiziert sie regelmäßig im In- und Ausland. Sie war zu Gast bei bedeutenden deutschen Musikfestivals wie den Ansbacher Bachwochen, dem Rheingaufestival, Schleswig-Holstein-Festival und Würzburger Mozartfest und spielt bei den Kammermusikfestivals der Pianisten Lars Vogt („Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach“) und Leif Uve Andsnes in Risør/Norwegen. Drei Jahre lang war sie Soloflötistin bei den Bayreuther Festspielen. In Deutschland führte sie Flötenkonzerte auf mit dem Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken, dem Kölner Rundfunksinfonieorchester, den Münchner Symphonikern, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den philharmonischen Orchestern Augsburg, Kiel, Bochum, Oldenburg, Hagen, Osnabrück, Bremerhaven und zahlreichen Kammerorchestern. Uraufführungen der Doppelkonzerte von Bernd Franke (mit Oboe/Christian Wetzel) und Olav Berg (mit Fagott/Dag Jensen) fanden 2004 mit dem philharmonischen Orchester Darmstadt und 2008 mit der NDR Radiophilharmonie statt. Vom Ensemble Sabine Meyer wurde sie für Konzerte in Deutschland, beim Luzern Festival und dem International Georges Enescu Festival in Bukarest eingeladen.

Ihre Orchestertätigkeit als Soloflötistin setzt sie nach Verlassen ihrer Festanstellung am WDR fort in der KlangVerwaltung München und mit Aushilfen bei den Berliner Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des BR, der bayerischen Staatsoper, dem Chamber Orchestra of Europe und den Osloer Philharmonikern.

Sie gibt Meisterkurse in Europa, Asien und Australien, ist Dozentin der „Villa Musica“ und wirkt seit 2009 auch regelmäßig an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.
Sie machte Aufnahmen bei nahezu allen Rundfunkanstalten Deutschlands. Zahlreiche CD-Aufnahmen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.

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Pressestimmen

"Mit ihrem in allen Lagen wunderbar leichten, weichen und doch voll-runden Ton, dem selbst die kleinste Verzierung wie ein Lächeln über die Lippen kam, verzauberte die Spitzenmusikerin im D-Dur-Konzert KV 314 ihr hell begeistertes Publikum. Ihre eigenen Kadenzen unterstrichen ihren Musizierstil - originell, mit Witz gespielt und sehr viel Spannung."
(Neue Westfälische Zeitung)

"Andrea Lieberknecht offenbarte im Wechsel von wunderbar weicher Zartheit und suggestiver Beschwörung, von spielerischem Glanz und freier rapsodischer Gestaltung alle nur möglichen Farben und Phrasierungsmöglichkeiten der Flöte."
(Süddeutsche Zeitung)

"Andrea Lieberknecht verzauberte mit Jaques Iberts Flötenkonzert das Publikum: Viel schöner als im zweiten Satz (Andante) kann man wohl nicht Flöte spielen. Himmlische Kantilenen mit fantastisch beweglicher Tongebung bei lupenreicher Intonation..."
(Iserlohner Kreisanzeiger)

"Unangreifbar wendig ihre Technik, seelenvoll ihre Musikalität im zweiten Satz, wo sie warm timbriert in friedvoller Stimmung die Zeit still stehen lässt."
(Augsburger Allgemeine anlässlich der Aufführung vom Ibert-Konzert)

"Das Flötenkonzert d-moll Wq 22 von C.P.E.Bach war das zentrale Werk des Abends, hauptsächlich wegen der überragenden Leistung der Solistin Andrea Lieberknecht. Sie interpretierte den langsamen Satz in weicher sensibler Klangschönheit entsprechend barocker Aufführungspraxis. Die schnellen Ecksätze waren brillant und leichtfüßig, insbesondere im 3.Satz entfachte sie ein wahres Feuerwerk."
(Weilburger Tagesblatt)

"Andrea Lieberknecht war die Solistin im d-moll-Flötenkonzert von C.P.E.Bach. Ihre bewundernswerte Technik wurde nur noch übertroffen von ihrer musikalischen Gestaltung des Konzertes. Sie ist eine der wenigen Flötistinnen, die es schaffen, einen Klang wie von einer hölzernen Traversflöte zu erzeugen.
Im 4. Brandenburgischen Konzert BWV 1049 von J.S.Bach schaffte Andrea Lieberknecht es in bemerkenswerter Weise, ihre Flöte wie eine der von Bach verlangten "Fiauti d´Echo" (Echo-Blockflöten) erklingen zu lassen."

(Frankfurter Neue Presse)

"Andrea Lieberknecht und Jan Philip Schulze demonstrierten eine traumwandlerische Sicherheit im Zusammenspiel, ein Aufeinanderhören und -reagieren, und damit eine Partnerschaft, die größer nicht sein könnte."
(Süddeutsche Zeitung)

"Bei Andrea Lieberknecht und Stefan Palm ist stilistisch nichts zu beanstanden. Ihre Verzierungen kommen in Übereinstimmung. Ein äußerst klares, artikuliertes Spiel beider Musiker..."
(Aachener Nachrichten)

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